Lawinenkurs der Diensthundestaffel auf der Simonyhütte

04.02.2018

Die Hundeführer der Bergrettung Oberösterreich stiegen am Donnerstag noch bei Sonnenschein vom Oberfeld auf die Simonyhütte auf, um einen viertägigen Ausbildungskurs mit ihren Vierbeinern abzuhalten.

 

Einsetzender Schneefall und teils starker Wind sorgten für echte Einsatzbedingungen unter denen die Hundeführerteams das Auffinden und Versorgen von unter Lawinen verschütteten Alpinisten übten.

Mehrere Junghunde machten während dieses Kurses ihre ersten Begegnungen mit dem Metier Lawine und konnten mithilfe unserer sehr erfahrenen Ausbilder große Fortschritte machen.

Es gelang allen Junghunden, am Ende des Kurses eine vollständig im Schnee vergrabene Person mit ihren feinen Nasen zu orten und dem Hundeführer durch Bellen und Graben die genaue Position der ‚verschütteten‘ Person anzuzeigen.

Die erfahrenen Einsatzhundeführer mussten im Rahmen von realitätsnahen Übungen ihr Können sowie die Fähigkeiten ihrer Hunde unter Beweis stellen indem sie in größeren Teams komplexe Lawinenszenarien mit mehreren verschütteten Personen zu lösen hatten.

Besonderes Augenmerk wurde bei dieser Ausbildung neben der Nasenarbeit der Hunde auch auf die Funktion des Einsatzleiters gelegt, der den Lawineneinsatz mit allen beteiligten Einheiten umfassend zu koordinieren hat.

Sowohl Junghunde als auch Einsatzteams haben während der vier Kurstage sehr ansprechende Leistungen gezeigt und die Hundestaffel der Bergrettung Oberösterreich ist für kommenden Aufgaben dieser Wintersaison gut gerüstet.

 

Mag. Tragatschnig Lorenz, Lawinen- und Suchhundereferent

 

 

 

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