Gmunden, 10.01.2018 Unfall am Traunstein im Bereich Stubbüchse

10.01.2018

Ein Bergsteiger beobachtet wie ein Kletterer im Bereich des sog. Sanduhrenparadieses in die Tiefe stürzte.

Ein Bergrettungsmann stieg sofort nach dem Alarm über den Naturfreundesteig und 2 weitere Kameraden der Bergrettung Gmunden waren ebenfalls am Traunstein unterwegs und machten sich sofort am Weg zu dem Verunglückten.

Gleichzeitig wurde der Notarzthubschrauber Christophorus 10 aus Linz verständig.

Der Pilot setzte mit dem 30m Tau den Flugretter, den Notarzt und einen Bergrettungsmann direkt an der Unfallstelle ab.

Jedoch konnte der Notarzt nur noch den Tod des Kletterers feststellen.

Der 63-jährige Sportler aus Ohlsdorf war alleine unterwegs. Da er unter anderem mit einer Bohrmaschine ausgerüstet war, dürfte er vorgehabt haben, eine Kletterroute neben dem Stubbüchspfeiler zu sanieren. Um sich beim Abseilen zu sichern, nutzte er eine der für das Gebiet namensgebenden Sanduhren: das sind natürlich entstandene Felszapfen, um die eine Schlaufe gelegt werden kann.

Doch der Mann hatte unglaubliches Pech. Die Gesteinssicherung, in die er sich eingehängt hatte, brach aus.

Er stürzte 80 Meter in die Tiefe.

Der Leichnam wurde mit dem Polizeihubschrauber „Libelle“ aus Linz geborgen und ins Tal geflogen.

Bergrettungsdienst Gmunden

 

 

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