Großangelegte Rettungsaktion im Bereich der Adamek Hütte

09.11.2017

 

Eine Abgängigkeitsmeldung nach dem Mann ging bereits am Montag bei der Polizei ein, da der Sohn des Bergsteigers keinen Kontakt mehr zu seinem Vater herstellen konnte. Eine Ortung des Mietwagens des Mannes ergab einen Standort in Gosau, wo das Fahrzeug auch gefunden wurde.

 

Eine erste Suche verlief ergebnislos, bis 8.11. um Mitternacht ein Notruf bei der Polizei in Gmunden einging, der aber immer wieder abbrach. Per SMS gelang es schließlich den Beamten, mit dem Vermissten einen Kontakt herzustellen und seinen Standort einzugrenzen. Laut seiner Aussage befinde er sich seit mehreren Tagen in einer Felsspalte, ist verletzt und könne sich nicht selbst befreien. 20 Mann von Alpinpolizei und Bergrettung stiegen sofort auf und versuchten den Vermissten zu orten. 

Um ca. 04.00 fanden die Einsatzkräfte den 45-jährigen Mann aus Deutschland in einer Doline in ca. 30 m Tiefe. Der verletzte Bergsteiger wurde versorgt und für die Bergung vorbereitet. 

 

Der verletzte deutsche Bergsteiger wurde vom Rettungshubschrauber abtransportiert und ins Krankenhaus geflogen.

Wir sind total erleichtert, dass der Mann gefunden und geborgen worden ist!

 

Christoph Preimesberger, Landesleiter

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