Bergung aus dem Toten Graben im Höllengebirge (Feuerkogel - Ebensee)

18.06.2017

Ebensee, 18.06.2017, beim Versuch vom Langbathsee über den Toten Graben zur Riederhütte aufzusteigen, haben sich 2 Bergsteiger im sehr steilen und weglosen Gelände veriirt. Sie alamierten die Einsatzkräfte da sie nicht mehr alleine absteigen konnten. 

 Die beiden wollten vom vorderen Langbathsee über den so genannten Toten Graben zur Riederhütte am Feuerkogelmassiv aufsteigen. Beschreibungen dieser Tour können zwar im Internet gefunden werden, die Markierungen vor Ort sind hingegen schwer zu finden. Sie folgten, nach dem Einstieg in die Tour, die Stellen bis zum dritten Schwierigkeitsgrad aufweist, einem Fixseil, das Höhlenforscher zum Zustieg für einen Höhleneingang angebracht hatten.

In dem immer steiler werdenden Gelände trauten sich die Bergsteiger bald nicht mehr weiter und auch an einen Abstieg war nicht mehr zu denken.

 

Sie alarmierten die Einsatzkräfte der Bergrettung Ebensee sowie den Hubschrauber der Exekutive. Die Besatzung konnte die beiden zwar orten, für eine Seilbergung war das teilweise überhängende Gelände jedoch nicht geeignet.

Der Flugretter wurde abgesetzt und konnte darauf hin, beide sichern. In der Zwischenzeit waren auch die Bergretter aus Ebensee zu den Verstiegenen geklettert und die Oberösterreicherin und der Linzer konnten aus ihrer misslichen Lage abgeseilt werden.

Sie konnten am Fuß des Toten Grabens selbstständig absteigen und wurden von den Einsatzkräften zu ihrem Fahrzeug gebracht. Im Einsatz befanden sich 10 Mitglieder der Bergrettung Ebensee, 2 Alpinpolizisten, sowie die Mannschaft des Exekutivhubschraubers aus Linz.

 

 

 

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